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| Geschichte des Schuhs |
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Seite 2 von 2 Abgewandelt zur Plateausohle tauchten fortan ähnliche Schuhtypen immer wieder in der Schuhmode auf. Ab ca. 1500 kam der Breitschuh aus mehrschichtigem Leder in Mode. Ob seines Aussehens wurde dieser Schuh im Volksmund auch als"Kuhmaulschuh" bezeichnet. Im Laufe der Zeit setzten sich beim Breitschuh auch weitere Materialien durch wie z.B. Brokatstoffe. Dies führte zu grösserer Bequemlichkeit. Absätze wurden ursprünglich in Persien erfunden, um den Reitstiefeln mehr Halt in den Steigbügeln zu verleihen. An europäischen Schuhen fanden sich erste Absätze in Form von Holzkeilen. Diese wurden an Schuhmodellen bei Hofe getragen, als Weiterentwicklung der Chopinen, und hatten den Vorteil,dass man damit leichter gehen konnte. Nach und nach nahm der Absatz zum Teil gewagte, gar extreme Formen an. Anfangs des 18. Jahrhunderts trug der französische Sonnenkönig Schuhe mit roten Absätzen, was eine grosse Modeströmung auslöste: bald waren die Absätze aller Adligen rot. So verwundert es wenig, dass Absätze nach der Revolution in Frankreich verboten wurden und erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wieder Tritt fassten. Generell war das 19. Jh. wichtig in der Schuhgeschichte: Erstmals tauchten spezielle Schuhe für Männer und für Frauen auf. Sie trug je nach Situation Slipper, geschmückte Opernstiefel oder sittsam die Knöchel verbergenden "Stiefelknöpfer". Er präsentierte sich gerne in Lederstiefeln, geknöpften Halbstiefeln oder den bis heute verbreiteten Halbschuhen. Gegen Ende dieses Jahrhunderts wurden schliesslich erstmals linke und rechte Schuhe eingeführt. |
Wissenswertes 
